Humboldt Lab Dahlem setzt in Sonderausstellung „EuropaTest“ auf didaktische Spiel-App

18. September 2014

Das Humboldt Lab Dahlem hat für die Ausstellungsintervention „EuropaTest“ im Ethnologischen Museum Berlin eine didaktische Spiel-App vorgestellt. Die von Neofonie Mobile entwickelte Anwendung nutzt iBeacons zur Führung der Nutzer und verwandelt Ausstellungsräume in eine Spielfläche für die Besucher.

Border Check Screens - Referenz Neofonie Mobile

Die App „BorderCheck“ soll Ausstellungsbesucher anregen, sich spielerisch mit verschiedenen Perspektiven auf die Grenzen auseinanderzusetzen. Dazu greift die Anwendung die regionale Gliederung des Ethnologischen Museums auf. Ein virtueller Reisepass innerhalb der Anwendung ermöglicht es den Museumsbesuchern, die Grenzen in der Rolle von Reisenden aus verschiedenen Kontinenten zu überqueren. Um die anfallenden „Bearbeitungsgebühren“ für die Grenzübertritte bezahlen zu können, müssen Wissensfragen beantwortet werden. Der Schwierigkeitsgrad des Spiels hängt dabei von der virtuellen Herkunft des Reisenden ab. So wird für die Besucher erlebbar, dass der Grenzübertritt beispielsweise für Menschen aus afrikanischen Ländern extrem erschwert oder gar unmöglich ist.

iBeacons ermöglichen ortsgebundene Aufgaben für die Museumsbesucher

Die native iPhone-Anwendung kann mit Hilfe der Bluetooth Low Energy Technologie iBeacon auf den Geräten der Besucher ortsgebundene Aufgaben auslösen. Dazu sind an den „Grenzübergängen“, die auch in der Ausstellung sichtbar sind, kleine Sender – sogenannte Beacons – als Signalgeber platziert. Die App auf den Mobiltelefonen der Besucher kann so erkennen, wenn sich der Nutzer einer Grenze nähert, und den Spielmodus entsprechend anpassen.

Neofonie Mobile unterstützt Humboldt Lab bei Konzeption und Umsetzung der App

Das Konzept der Serious Gaming-App wurde vom Humboldt Lab Dahlem gemeinsam mit dem Berliner Mobile-Spezialisten Neofonie Mobile für das Ethnologische Museum entwickelt. Das Humboldt Lab unterstützt die Planungen des Ethnologischen Museums und des Museum für Asiatische Kunst für das Humboldt-Forum, dem für 2019 geplanten neuen Sitz beider Museen im Berliner Schloss. Agnes Wegner, Leiterin der Geschäftsstelle Humboldt Lab Dahlem, sieht in der App eine gute Ergänzung für analoge Ausstellungskonzepte: „Wir sind sehr gespannt auf die neuartige Lern- und Unterhaltungserfahrung die mit diesem Spiel für die Besucherinnen und Besucher geschaffen wird. Gerade in einer Intervention wie „EuropaTest“, in der es um Vorurteile und Perspektivwechsel geht, hat ein interaktives Rollenspiel das Potenzial, die Emotionen der Nutzer anzusprechen.“

Sonderausstellung thematisiert Verwobenheiten zwischen Europa und der Welt

Europa ist nicht nur ein Kontinent, dessen Grenzen nicht definierbar sind. Europa ist eine Idee, eine Sichtweise, eine Geschichte, ein Akteur neben anderen im Weltgeschehen. „EuropaTest“ zeigt mit sieben Interventionen in den Ausstellungen anhand ausgewählter Objekte oft überraschende Verbindungen zwischen Europa und den jeweiligen Weltregionen. Neben den Fragen wie “Europa gemacht wird“ und nach den Grenzziehungen in den Sammlungen verweist EuropaTest auf die wechselseitigen transkulturellen Beeinflussungen in einer schon lange vernetzten Welt. Beteiligt sind das Ethnologische Museum, das Museum für Asiatische Kunst und das Museum Europäischer Kulturen. Die Ausstellung im Rahmen der Probebühne 4 des Humboldt Lab Dahlem ist vom 23.9.2014 bis zum 8.2.2015 in Dahlem zu sehen.

Über das Humboldt Lab Dahlem

Die Planung des Humboldt-Forums, das 2019 im neu errichteten Berliner Schloss eröffnet werden soll, geht bewusst auch unkonventionelle Wege. Das Humboldt Lab Dahlem, eine Kooperation zwischen der Kulturstiftung des Bundes und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, spielt dabei eine zentrale Rolle. Vier Jahre lang, von 2012 bis 2015, werden hier regelmäßig in Form von Ausstellungen, Interventionen und Veranstaltungen unter der Bezeichnung „Probebühne“ Fragestellungen bearbeitet, die für die Einrichtung des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin im Humboldt-Forum von Belang sind.

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Über Neofonie Mobile

Neofonie Mobile ist auf die Entwicklung plattform- und channelübergreifender Lösungen für mobile Endgeräte spezialisiert, insbesondere für Smartphones und Tablets auf Basis von iOS, Android und Windows.

Zu den Referenzen zählen unter anderem die Berliner Philharmoniker, die Süddeutsche Zeitung und die Zeitung Die Welt. Laut Internetagenturranking zählt Neofonie Mobile bundesweit zu den Top 20 Agenturen für mobile Lösungen.

Neofonie Mobile wurde 2008 als Tochterunternehmen der Neofonie GmbH in Berlin gegründet.